Bayern-Geist

Achtung !!! – Ein seltsamer Geist auf der Bayern!

Hallo Ihr Besucher dieser Internetseite, gestattet mir bitte, dass ich mich kurz bei Euch vorstelle. Ich bin ein Geist, aber kein gewöhnlicher, wie man glauben mag. Ihr denkt jetzt sicher, ich spinne; Geister gibt es doch gar nicht, oder jedenfalls nicht mehr. Dazu nur: Weit gefehlt!!! Dass es mich schon lange gibt, viele Jahrzehnte sogar schon, dass wissen einige Zeitzeugen zu berichten. Gesehen hat mich als Gestalt noch keiner, gefühlt schon, und in seinen Ausprägungen bin ich weithin wahrnehmbar.

138,85m gebalte Kampfkraft: Die Bayern

Ich bin der „BAYERN-GEIST“ – ein guter Geist dazu. Mich gibt es mittlerweile nach dem Zerstörer Bayern in der Neuauflage, und im kommenden Jahr werde ich im Rahmen der Besatzung bei einer Feierstunde mit Freunden und Familien ganz genau 10. Jahre alt, das heißt in meinem neuen Leben. Jetzt mag sich der eine oder andere fragen, was denn so ein Geist den lieben langen Tag so macht, denn Freunde hat er, viel zu tun sicher auch, und wenn man allem Anschein nach überall präsent sein muss und viele Aufgaben hat, dann steht es mit der Freizeit sicher nicht zum Besten. Was da noch für mich bleibt, eine ganze Menge, Ihr werdet staunen!!!


Das Weisbier ist schon fast Pflicht

Zunächst einmal brauche ich sehr wenig Schlaf, wie Ihr Euch sicher denken könnt, ich bin allgegenwärtig und putzmunter. Mich gibt es tagsüber genauso wie nachts, ich kann hart arbeiten und bei der Schadensabwehr mithelfen, aber ich mag auch ebenso gerne feiern und Weißbier trinken. Weil ich mehrsprachig bin, haben ich auch sehr gerne Besatzungsangehörige anderer Schiffe um mich herum, die immer und immer etwas über mich erfahren möchten. Als Bayerisches Ur-Gestein bin ich natürlich gesellig, trinkfest und mitteilungsbedürftig. Ich weiß, wie ich Kanadiern und Amerikanern das Essen von Weißwurst beibringen kann, und auch ist ein „cooles Outfit“ für mich nur eine der leichtesten Übungen.


Bayrische Trachten gehören natürlich auch dazu

Weil ich mittlerweile mit der gesamten Besatzung, von der ich sehr angetan bin, seit Ende März unterwegs bin, freue ich mich natürlich auch wie viele hier auf eine baldige Heimkehr und die vorweihnachtliche Zeit. Für mich wird sie in diesem Jahr besonders gut, denn ich habe höchstpersönlich die Erlaubnis bekommen, als Geist mit einen Besuch vom 05. – 09. Dezember ins Patenland begleiten zu dürfen. Für mich wird es sicherlich sehr anstrengend, weil alle etwas über mich erfahren wollen. Aber als Geist ist es eben auch nicht meine Art, mich auf alten Lorbeeren auszuruhen und faul in der Ecke zu verstauben. Ich bin ein lebendiger Geist, und wie lebendig ich bin, das könnt Ihr sicher schon erahnen.


Hoch die Fahrt und hart das Ruder

Es ist nur wenigen Soldaten erlaubt, auf der Bayern zu fahren, denn unser Schiff bietet zwar Platz für annähernd 243 Personen, aber ich glaube die Anzahl derer, die in Gedanken mit dem Schiff, seinen Frauen und Männern und auch mir mitfährt, ist weit größer. Und viele davon leben in Bayern, die wollen wir besuchen. Unser SOS-Kinderdorf natürlich auch, mit Geschenken, viel guter Laune und bei persönlichen Begegnungen, auf die ich mich wie jedes Jahr so sehr freue. Toll, dass es auch in diesem Jahr klappt mit der Tour, wo doch ab Ende Januar in der Werft meine Reisetätigkeit noch völlig im Unklaren ist.


Auch geschmückt sieht die Bayern gut aus

Nächstes Jahr geht es in die Werft, da wird es schwierig werden, besonders auch für einen Geist. Ich werde mich zerteilen müssen, aber das tue ich auch gerne. Ich muss all die Frauen und Männer an Bord begleiten, wenn das Schiff zerpflückt wird und man anschließend alles wieder zusammensetzt. Hoffentlich kommt alles wieder an seinen alten Platz, denn ich bin da ein wenig traditionell veranlagt, „spießig“ oder „uncool“ würde man wohl auch sagen können. Das ist aber ganz wichtig, dass alles wieder an seinen Platz kommt, und der Geist nach dem Zerteilen auch wieder genauso zusammengesetzt wird wie immer. Ich will doch alle begleiten, die irgendwo anders zur See fahren, Lehrgänge besuchen, Urlaub machen, ins Zivilleben eintreten, auf dem Schiff oder an Land arbeiten und und und


Nachts ist die Bayern auch nicht zu verachten

Da seht Ihr mal, wie schön aber auch ebenso fordernd es ist, dass Schiff, Besatzung und Geist wieder zusammenfinden, um für die kommende Phase nach der Werft erneut hoffentlich schnell eine Einheit zu formen. Optimismus ? – Na klar, das ist für einen Geist Voraussetzung, ich bin ja schließlich ein guter Geist? Brauche ich das Schiff ? Natürlich, da lebe ich ja drauf, denn wie soll ich sonst herumkommen und von mir berichten können? Aber was Ihr wissen müsst, das ist eigentlich das Wichtigste:


Immer was zu feiern: diesmal Oktoberfest

Ich brauch alle die Jungs und Mädels, die Frauen und Männer an Bord, ja ich brauche alle der Besatzung. Sie müssen den Geist zunächst zerteilen, hinaustragen in die Welt und über mich berichten. Aber, sie müssen mich auch wie ein Puzzle 2006 auch wieder zurückbringen und zusammenbasteln, sonst wird es nix mit mir. Weil Mann und Frau aber an mich glaubt, wird es gelingen & die Bayern verlassen, so endgültig, das könnt Ihr vergessen!!! Hier gehe ich nie weg, weil es mir hier richtig gut gefällt!!!

© Euer Geist