Transit ins Einsatzgebiet

Am 7. März hieß es wieder für die Bayern und der Besatzung Abschied nehmen von Freunden und Familien, von Wilhelmshaven und Deutschland.

Bevor es aber auf den Transit ins Einsatzgebiet gehen sollte, stand noch die Einstellfahrt für die Antriebsanlagen und ein Systemschießen auf dem Programm. Nachdem beides erfolgreich abgelegt wurde, ging es noch einmal kurz zurück nach Wilhelmshaven um noch etwas Sprit für den Transit nach Souda Bay zu tanken. Auch stieg der Kdr. des 2. Fregattengeschwaders mit einem Prüf- und Ausbildungsteam ein, um auf dem Transit die noch ausstehende Einsatzbesichtigung durchzuführen.

Während der ersten beiden Tage auf dem Weg nach Kreta, kämpfte die Besatzung nicht nur gegen die eingespielten äußeren und inneren Bedrohungen, sondern auch mit dem zum Teil heftigen Seegang, welcher Teile der Besatzung zuweilen außer Gefecht setzte. In den darauffolgenden Tagen wurde das Wetter jedoch deutlich besser und die Besatzung konnte sich nun voll und ganz auf die Ausbildung konzentrieren.

Seegang

 

Ein forderndes und abwechslungsreiches Programm hatte das Ausbildungsteam in Zusammenarbeit mit dem Bordkommando erstellt. Dabei hieß es für die äußere Lage tieffliegende Flugzeuge oder Speedboote abzuwehren und für das innere Gefecht Brände und Wassereinbrüche zu bekämpfen sowie Verletzte zu versorgen.

 Schiffsicherungsausbildung

Sanitätsausbildung

Nach einer Woche intensiver Ausbildung lief die Fregatte Bayern dann bei herrlichem Wetter durch die Straße von Gibraltar in das Mittelmeer und somit in das Einsatzgebiet der Operation Active Endeavour (OAE) ein. Um die Kraftstoffvorräte wieder aufzufüllen, macht das Schiff im Anschluss in Souda Bay/GRL fest, wo durch das Ausbildungsteam die Einsatzfähigkeit attestiert wurde.

 © HptBtsm Kulb
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